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Vermisstensuche fordert zahlreiche Einsatzkräfte

Herzogenaurach, 12.07.2010 – Zu einer Vermisstensuche in Herzogenaurach wurden am Montag eine große Anzahl an Rettungskräften alarmiert.

Am Montag wurde der Polizei gegen 13:30 Uhr eine vermisste Person gemeldet. Da die Suche mittels Hubschrauber und Wärmebildkamera primär erfolglos blieb wurde gegen ca. 15:45 Uhr der Einsatzleiter Rettungsdienst des ASB Erlangen, Sama Erlangen 2 und sog.„Mantrailer“-Hunde der BRK-Rettungshundestaffel Höchstadt alarmiert. Außerdem wurden die Rettungshundestaffeln BRK Fürth, BRK Nürnberger-Land und die Rettungshundestaffel des ASB-Jura mit Flächensuchhunden voralarmiert. Parallel zur Suche durch die Hunde wurde versucht die vermisste Person mittels Handypeilung ausfindig zu machen. Nachdem gegen 18 Uhr die Suche noch immer erfolglos blieb, wurden weitere Rettungshunde des BRK Fürth, BRK Nürnberger Land, BRK Neustadt/Aisch und des ASB Jura nachalarmiert. Das Suchgebiet wurde ausgedehnt, in Suchabschnitte aufgeteilt und gegen 20 Uhr waren ca. 15 Rettungshunde mit insg. ca. 30 Hundeführern und Helfern im Einsatz. Parallel wurden Stellen an denen die Person vermutet wurde von Kräften der Polizei abgefahren und abgesucht. Außerdem wurden weitere Versuche unternommen die Person mittels Handypeilung zu lokalisieren.

Gegen 20:20 Uhr wurde aufgrund des großen Suchgebiets, der großen Anzahl an eingesetzten Kräften und für den Fall das die vermisste Person aufgefunden wird die Rettungsdienstunterstützung des ASB Erlangen alarmiert, welche nach kurzer Zeit zwei Rettungsmittel besetzen konnten die sich auf den Weg zur Einsatzstelle machten. Noch auf dem Weg zur Einsatzstelle erreichte die Einsatzleitung die Nachricht, dass die mobile Handyortung der Polizei erfolgreich war und die vermisste Person gefunden
wurde. Es erfolgte die Alarmierung eines Notarztes, außerdem wurde der auf noch normaler Anfahrt befindliche SEG-RTW des ASB Erlangen notfallmäßig an die Fundstelle beordert. Da RTW und NEF aus Erlangen kamen, fuhr der EL-RD Sama Erlangen 2 zur eventuellen Erstversorung der Person die Einsatzstelle an. Leider stellte sich an der Fundstelle heraus, das jede Hilfe zu spät kam. Da die Fundstelle nur schwer zugänglich war, wurde die Feuerwehr Herzogenaurach zur Ausleuchtung der Fundstelle und zur Bergung der Person nachalarmiert. Der anwesende RTW des ASB sicherte die Tätigkeiten der Feuerwehr ab, Einsatzende für den Rettungsdienst war gegen 22:50 Uhr.

Eingesetzte Kräfte:
Rettungshundestaffel BRK Höchstadt mit Einsatzleitung Hund
Rettungshundestaffel ASB Jura
Rettungshundestaffel Fürth
Rettungshundestaffel Neustadt/Aisch
Rettungshundestaffel BRK Nürnberg Land
Polizei Herzogenaurach + Hubschrauber Polizei
ASB SEG mit RTW S ER 5-71-52 und KTW S ER 5-72-51
Notarzt Erlangen RK 1-76-32
EL-RD Sama Erlangen 2
Feuerwehr Herzogenaurach

Bericht: Matthias Bauer, Leiter Rettungsdienst ASB Erlangen