Nürnberg, 07.12.2011 - Am Mittwochnachmittag gegen 16:11 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Nürnberg mit dem Stichwort "Rauchentwicklung" in die Schanzenstrasse im Stadtteil St. Peter alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Feuerwachen 2 (Veilhofstrasse ) und 3 (Stadtmitte) stand ein Garagentrakt mit einer kleinen Autowerkstatt bereits in Vollbrand. Die beiden Betreiber hatten sich nach vergeblichen Löschversuchen in Sicherheit gebracht. Sie erlitten leichte Brandverletzungen an Kopf und Händen und wurden vom Rettungsdienst behandelt. Durch den Einsatz zweier Löschrohre im Innen- bzw. Aussenangriff konnte ein Übergreifen auf angrenzende Gebäude verhindert werden.
Bei dem Brand wurden ein Kraftfahrzeug und ein Motorrad total zerstört. Die Kriminalpolizei Nürnberg hat die Ermittlungen bezüglich Brandursache und Schadenshöhe aufgenommen.
Einsatzfotos: News5
Bericht: Pressestelle BF Nürnberg
Brand in Werkstatt - Aktueller Ermittlungsstand
Nürnberg - Am Nachmittag des 07.12.2011 wurden Feuerwehr und Rettungskräfte zu einem Brand nach Nürnberg-St. Peter gerufen. Aufgrund mehrerer abgestellter Fahrzeuge im Innenraum entstand hoher Sachschaden.
Kurz nach 16:00 Uhr wurde ein offenes Feuer in der Nürnberger Schanzenstraße mitgeteilt. Dort war aus zunächst unbekannter Ursache in einem Teil eines früheren Firmengeländes, das zum Werkstattbereich umgebaut war, ein Brand ausgebrochen. Die Berufsfeuerwehr Nürnberg konnte die Flammen schnell ablöschen.
Zwei Männer waren kurz vor Ausbruch des Brandes in dem als private Hobbywerkstatt genutzten Hallenbereich damit beschäftigt, Reparaturen an einem Zweirad und einem Pkw durchzuführen. Nach den Ermittlungen der Brandfahnder vor Ort kam es dann offensichtlich an einem als Heizung mit Propangas betriebenen sogenannten "Katalyt-Ofen" zu einem technischen Defekt, infolge dessen sich der daraus entstehende Brand rasch ausbreitete. Das Feuer griff auf das Zweirad vom Typ Yamaha und den Pkw vom Typ Audi A4 Avant über. Beide Fahrzeuge brannten völlig aus.
Die beiden Mitarbeiter versuchten noch vergeblich mit Hilfe eines Handfeuerlöschers die Flammen zu bekämpfen und zogen sich dabei leichte Brand- bzw. Rauchgasverletzungen zu. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca. 60.000 Euro.
Bericht: Polizeipräsidium Mittelfranken