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26
Nov 11

Höchstadt/Aisch (DB 1): Erneut ereignete sich am Freitag, 25.11.2011 auf der BAB A 3 ein schwerer Verkehrsunfall, zu dem die FF Stadt Höchstadt/Aisch und der I-Dienst alarmiert wurde.

Nach den bisherigen Erkenntnissen waren ein Lastzug und ein PKW (PKW 1) im Streckenabschnitt zwischen den Anschlussstellen Höchstadt-Ost und Pommersfelden unterwegs. Während der Fahrt kam es offensichtlich zwischen den beiden Fahrzeugen zu einer Fahrzeugberührung. Während der LKW auf einem Parkplatz ca. 800 Meter nach der Unfallstelle zum Stehen kam, fuhr der PKW (PKW 1) in die Leitplanke. Ein weiterer PKW (PKW 2) fuhr in die Unfallstelle. Bei der Kollision wurde der erste PKW völlig deformiert. Ein Fahrzeuginsasse (Lenker) wurde eingeklemmt und schwer verletzt. Zwei Fahrzeuginsassen in dem nachfolgenden PKW wurden mittelschwer verletzt, jedoch nicht eingeklemmt.

Neben den um 22:12 alarmierten Rüstzug der FF Stadt Höchstadt/Aisch befanden sich THW-Einheiten aus Baiersdorf auf der Anfahrt, die bereits im Rahmen ihres Autobahndienstes auf der BAB im Einsatz waren. Mittels hydraulischen Rettungsgeräten wurde nach dem Eintreffen des Rüstzuges der FF Höchstadt/Aisch der eingeklemmte PKW-Lenker befreit und dem bereitstehenden Rettungsdienst übergeben. Der Brandschutz an der Unfallstelle wurde währenddessen mit einem C-Rohr sichergestellt.

Notarzt und Rettungsdienstpersonal leiteten umgehend eine Reanimation ein, die jedoch im Laufe der Zeit trotz aller Bemühungen bei dem 30jährigen Patienten ergebnislos verlief. Die anderen beiden verletzten Verkehrsteilnehmer wurden in die Uni Klinik Erlangen und in das KH Höchstadt/Aisch verbracht. Die BAB A 3 war für mehrere Stunden in Richtung Norden für den Verkehr gesperrt. Auf Anforderung der Autobahnpolizei Erlangen übernahm das THW OV Baiersdorf die Verkehrslenkung. In Zusammenarbeit mit der FF Höchstadt/Aisch wurde die Unfallstelle, die sich über mehrere Hundert Meter erstreckte, weiträumig ausgeleuchtet.

Um sicher zu stellen, dass sich in der Dunkelheit keine weiteren verletzten Fahrzeuginsassen befinden, wurde die angrenzende Waldfläche mit der WBK abgesucht. Die polizeilichen Ermittlungen an der Unfallstelle wurden durch einen Sachverständigen unterstützt. Um 02:30 Uhr waren die polizeilichen Ermittlungen vor Ort abgeschlossen. Die Fahrzeuge wurden geborgen, die Fahrbahn gereinigt und für den Verkehr wieder freigegeben. Die weiteren Ermittlungen hat die Autobahnpolizei Erlangen übernommen.

Eingesetzte Einheiten:

Feuerwehr:                            FF Höchstadt/Aisch             Kdow, Rüstzug, VSA
                                                                                            Pressestelle KFV ERH (2)

Technisches Hilfswerk        OV Baiersdorf                       MTW, GKW I, GKW II mit LiMa 100kVA
Rettungsdienst:                    BRK                                        EL RD, RTW Höchstadt, RTW Erlangen, HVO Adelsdorf, KTW SEG,
Polizei:                                                                                  mehrere Streifen der Autobahnpolizei Erlangen

Bericht Pressestelle KFV ERH