Bei einem Flugunfall am Donnerstagmittag (17.05.2012) wurde in der Nähe von Eckental (Landkreis Erlangen-Höchstadt) der Pilot (76) eines Segelflugzeuges verletzt. Die Polizei und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung haben am Unglücksort die Ermittlungen aufgenommen.
Ein Schleppflugzeug war mit dem durch ein Stahlseil angehängten Segelflugzeug kurz vor 11:30 Uhr vom Flugplatz Lauf-Lillinghof (Landkreis Nürnberger-Land) gestartet. Nach wenigen Minuten Flugzeit löste sich aus bislang ungeklärter Ursache das Seil. Während die Schleppmaschine zum Flugplatz zurückkehrte, streifte das Segelflugzeug kurz darauf die Baumwipfel und stürzte in ein Waldstück nahe dem Eckentaler Ortsteil Oedhof.
Der Rettungsdienst Erlangen und die freiwilligen Feuerwehren aus Forth und Benzendorf bargen zusammen mit dem Technischen Hilfswerk den verletzten Piloten. Nach ärztlicher Erstversorgung brachte ihn ein Rettungshubschrauber in eine nahe gelegene Klinik. Hier schlossen die Ärzte Lebensgefahr aus. An dem Segler entstand Totalschaden in Höhe von ca. 15.000,-- Euro.
Einsatzfotos: News5
Bericht: Polizeipräsidium Mittelfranken
Herzogenaurach - Heute Morgen (16.05.2012) geriet der Dachstuhl eines Neubaus in Falkendorf (Gemeinde Aurachtal, Lkr. Erlangen-Höchstadt) in Brand. Verletzt wurde niemand.
Kurz nach 01.00 Uhr bemerkte ein Zeuge, dass der Dachstuhl in Flammen stand. Sofort verständigte der Mann die Feuerwehr. Rasch löschten die Wehrmänner der umliegenden Freiwilligen Feuerwehren die Flammen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren 10.000 Euro.
Nach ersten Feststellungen der Brandfahnder der Kriminalpolizei Erlangen dürfte es sich um einen Schwelbrand zwischen den Dachziegeln und der Dachisolierung gehandelt haben. Ein technischer Defekt sowie vorsätzliche Brandstiftung sind ausgeschlossen.
Bericht: Polizeipräsidium Mittelfranken
Erlangen - Heute Mittag (23.04.12) ereignete sich auf der BAB 3 zwischen den Anschlussstellen Höchstadt-Ost und Erlangen-West in Fahrtrichtung Nürnberg ein folgenreicher Verkehrsunfall. Zwei Personen erlitten leichte Verletzungen.
Gegen 12:30 Uhr musste der 28-jährige Lenker eines Renault und der dahinter befindliche Fahrer eines 3er BMW (26 Jahre) verkehrsbedingt auf der linken Fahrspur anhalten. Aus noch ungeklärter Ursache fuhr ein nachfolgender 42-jähriger Fahrzeugfahrer schließlich mit seinem Mercedes auf den vor ihm haltenden BMW auf und schob diesen noch auf den Renault. Durch den Zusammenstoß wurde der BMW und der Renault von der Fahrbahn geschoben. Während ein Fahrzeug in die Böschung rollte und auf das Dach kippte, landete der zweite Wagen auf dem stärkeren Unterholz. Der 26 Jährige und sein 54-jähriger Beifahrer erlitten leichte Verletzungen und mussten in eine Klinik gebracht werden. Der Renault-Fahrer und der Unfallverursacher blieben unverletzt.
Die verständigten umliegenden Freiwilligen Feuerwehren unterstützten bei den Rettungs- und Bergungsmaßnahmen.
Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 35.000 Euro. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Bericht: Polizeipräsidium Mittelfranken
Bilder: News5
Höchstadt - Ein Hindernis auf der Fahrbahn sorgte am Morgen des 20.04.2012 zu einem Auffahrunfall zwischen zwei voll beladenen Lkws. Eine Person wurde leicht verletzt.
Kurz nach 10:30 Uhr bemerkte ein 43-jähriger Fahrer eines Hänger-Zuges etwa drei Kilometer nach der Autobahnausfahrt Höchstadt-Ost (Fahrtrichtung Regensburg) ein Hindernis auf der Fahrbahn und bremste daraufhin den mit Möbeln beladenen Zug stark ab. Ein dahinter fahrender 57-jähriger Kraftfahrer konnte den von ihm gesteuerten Sattelzug mit 24 Tonnen Gemüsezwiebeln an Bord nicht mehr abbremsen und prallte auf den Hänger des voraus fahrenden Fahrzeuges. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Zugfahrzeug des "Möbeltransporters" nach rechts von der Fahrbahn abgewiesen, kippte um und kam abseits der Fahrbahn in einer Wiese zum Liegen. Der 43-jährige Lenker des Fahrzeuges wurde dabei leicht verletzt.
Die Zugmaschine des Sattelzuges verkeilte sich in dem Anhänger, der 57-jährige Fahrer blieb unverletzt. Zur Zeit (12:30 Uhr) wird der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei geleitet. Zur Bergung der beiden Fahrzeuge muss schweres Bergegerät an die Unfallstelle entsandt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Höchstadt war mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Die Verkehrspolizeiinspektion Erlangen übernahm die Verkehrsunfallaufnahme. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Gesamtsachschaden auf circa 200.000 Euro.
Einsatzfotos: News5
Bericht: Polizeipräsidium Mittelfranken
Am Ostermontag den 09.04.2012 um 11:27 Uhr wurde die Unterstützungsgruppe Rettungsdienst (UG-RD) des BRK`s Heroldsberg von der ILS Nürnberg zu einem Internistischen Notfalleinsatz alarmiert. Zu diesem Zeitpunkt war der Rettungswagen des Regelrettungsdienstes bei einem anderen Patienten gebunden.
Um 11:35 Uhr rückte der Notfallkrankentransportwagen (N-KTW) mit je einem Rettungssanitäter und Rettungsdiensthelfer aus. Vor Ort wurde der Patient schon durch den mitalarmierten First Responder Kalchreuth vorversorgt. Nach anschließender Übergabe und Klinikabklärung wurde der Patient durch die ehrenamtlichen Helfer in die Klinik verbracht. Zusätzlich wurde ein Krankentransportwagen (KTW) auf Wache telefonisch der ILS Einsatzbereit gemeldet.
Um 13:30 Uhr war der Einsatz für die Mitglieder der UG-RD beendet, da zu diesem Zeitpunkt auch der Hauptamtlich besetzte Rettungswagen wieder Frei auf der Wache einrückte.
Bericht: BRK Bereitschaft Heroldsberg
Erlangen-Land - Am vergangenen Sonntag (15.04.2012) verstarb ein 68-Jähriger in einer Nürnberger Klinik, nachdem er sich schwerste Brandverletzungen zugezogen hatte.
Der Mann aus dem östlichen Landkreis Erlangen-Höchstadt hatte am Tag zuvor (14.04.2012) zunächst seine Kleider und anschließend sich selbst beim Unkraut vernichten in Brand gesteckt. Dabei erlitt der Geschädigte Verbrennungen an der Körperoberfläche von etwa 80 Prozent. Ein verständigter Rettungsdienst brachte ihn in eine Klinik nach Nürnberg. Dort verstarb der 68-Jährige an den Folgen seiner schweren Verletzungen.
Bericht: Polizeipräsidium Mittelfranken
Lkrs. Erlangen-Höchstadt - Am Donnerstagabend (12.04.2012) kam es auf der BAB A3 bei km 359 in Fahrtrichtung Würzburg zu einem folgenschweren Verkehrsunfall zwischen einem entlaufenem Pferd und einem Kleintransporter. Eine Person wurde schwer verletzt.
Gegen 21.40 Uhr befuhr ein 29-jähriger Kraftfahrer aus dem Landkreis Aichach-Friedberg mit seinem Kleintransporter die BAB A 3 in Fahrtrichtung Würzburg. Zwischen den Anschlussstellen Höchstadt-Ost und Pommersfelden auf Höhe km 359, stieß er mit einem aus einem nahegelegen Pferdekoppel entwichenem Pferd zusammen. Das Pferd kam ihm auf dem rechten Fahrstreifen entgegen. Ein Ausweichen war ihm nicht mehr möglich. Das Pferd verkeilte sich in der Windschutzscheibe auf der Beifahrerseite des Kleintransporters. Es war sofort tot. Der Lenker des Fahrzeugs trug mehrere Brüche davon. Er wurde mit BRK in die Chirurgie Erlangen verbracht.
Am Kleintransporter entstand Totalschaden in Höhe von ca. 20.000,- Euro. Die A 3 wurde im Bereich der Unfallstelle kurzzeitig gesperrt. Gegen 22.15 Uhr wurde die Autobahn für den Verkehr wieder freigegeben.
Einsatzfotos: News5
Bericht: Polizeipräsidium Mittelfranken
Erlangen/Höchstadt/Aisch - Zahlreiche Kräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und THW waren heute Vormittag (12.04.2012) auf der BAB 3 am Parkplatz Geierbusch in Fahrtrichtung Regensburg eingesetzt. Die Ladung eines Gefahrgutlasters zeigte sich hierfür verantwortlich.
Gegen 11:00 Uhr sollte der tschechische Sattelzug und dessen 61-jähriger Fahrer durch Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Erlangen auf dem Parkplatz einer Kontrolle unterzogen werden. Bei der Besichtigung der Ladung stellten die Polizisten fest, dass drei Säcke des 24 Tonnen Kaliumnitrates aufgerissen waren. Da das Düngemittel als gesundheitsgefährdend eingestuft wurde musste der Parkplatz abgesperrt, das ausgetretene Pulver gebunden und entsprechend entsorgt werden. Die Freiwilligen Feuerwehren Höchstadt/Aisch, Herzogenaurach und der Gefahrgutzug Erlangen im Vollschutz übernahmen diese Arbeit. Ein Fachberater des THW Baiersdorf war ebenfalls vor Ort.
Nach Sicherung der Ladung wurde gegen 13:30 Uhr der Parkplatz für den Verkehr wieder frei gegeben. Gegen den Verlader und Transporteur wird wegen Verdachts eines Verstoßes für den Transport von Gefahrgut ermittelt.
Bericht: Polizeipräsidium Mittelfranken
Baiersdorf (Lkr. Erlangen-Höchstadt) - Dem schnellen Eingreifen zahlreicher freiwilliger Helfer der Feuerwehren ist es zu verdanken, dass ein Brand am Nachmittag des 26.03.2012 in Baiersdorf nicht auf eine Doppelhaushälfte übergriff. Auf dem Anwesen brannten mehrere Gebäude und Fahrzeuge aus.
Um 16.30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Polizei die Meldung über einen Brand einer Garage und weiterer Anbauten ein. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte und Rettungsdienste hatten bereits ein auf dem Gelände abgestellter Wohnwagen, ein Wohnmobil und ein hölzerner Anbau an dem nahegelegenen Wohngebäude ebenfalls Feuer gefangen.
Den eingesetzten ca. 60 Ehrenamtlichen der Freiwilligen Feuerwehren Baiersdorf, Igelsdorf, Hagenau und Wellerstadt gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf das Haus zu verhindern. Auch konnten mehrere Gasflaschen aus dem Gefahrenbereich entfernt werden. Anwohner und Bewohner des Hauses wurden nicht verletzt. Ein Feuerwehrmann verletzte sich während des Löscheinsatzes an der Hand und wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in eine Klinik gebracht. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der entstandene Sachschaden auf ca. 100.000 Euro. Zur Klärung der Brandursache führten Spezialisten der Kriminalpolizei Erlangen eine erste Begehung des Brandortes durch. Die Ermittlungen dauern an.
Bericht: Polizeipräsidium Mittelfranken